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"Reiten, reiten, reiten, durch den Tag, durch die Nacht, durch den Tag." Im Jahre 1663 reitet der 18jährige Junker Christoph Rilke gen Osten um sich einer österreichischen Kompnaie anzuschließen, die gegen die vorpreschenden türkischen Reiterregimener kämpft. "Und der Mut ist so müde geworden und die Sehnsucht so groß." Mit seinen Gedanken ist er woanders-bei den Frauen, die auf seine Rückkehr hoffen, seiner Mutter und seiner Geliebten. "Es muss also Herbst sein. Wenigstens dort, wo traurige Frauen von uns wissen." Zum Cornet, zum Fahnenträger ernannt, wird er in seiner letzten Liebesnacht vom Feind überrascht und stirbt-mit brennender Fahne in der Hand. Gernot Grimm erzählt die Geschichte auf die ihm eigene Art-als szenisch strukturierte Rezitation mit hohen Performanceanteil und Gefühlswert. Da der Cornet ein kürzerer Text Rilkes ist ( circa eine halbe Stunde), biete ich das Programm auch in Verbindung mit einem musikalischen Begleitprogramm an (1-3 Musiker nach Absprache) oder auch in Verbindung mit Auszügen aus einem anderen Programm von mir, wenn dies für Ihren Anlass sinnvoll erscheint.
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